Berufsbezeichnung
Das Arbeitsgebiet der MalerIn ist vielfältig. Sie versehen Gebäude innen und aussen mit Farbanstrichen, tragen Verputze auf und tapezieren Räume.
Maler und Malerinnen arbeiten von Anfang bis Schluss selbstständig. Zwar erleichtern ihnen Geräte und Maschinen die Arbeit, doch bleibt ihre Tätigkeit ein traditionelles Handwerk.
Auf der Baustelle sind die Maler oft am Schluss an der Reihe, wenn alle anderen Bauarbeiter bereits die Endmontage durchgeführt haben.
MalerInnen erkennen die Ursachen, die zu Mängeln bei Anstrichen führen können, und behandeln den Untergrund durch Schleifen, Grundieren, Spachteln, Entrosten etc. entsprechend vor.
Anforderungen
- Abgeschlossene Volksschule
- Handwerkliches Geschick
- Praktisches Verständnis
- Körperliche Beweglichkeit
- Robuste Gesundheit
- Sinn für Farben
- Schwindelfreiheit
- Teamfähigkeit
Ausbildung
Drei Jahre Lehre, Berufsschule einmal in der Woche und in jedem Lehrjahr einen Einführungskurs in einem regionalen Ausbildungszentrum des Verbandes.
Abschluss
MalerIn EFZ mit Eidg. Fähigkeitszeugnis.
Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Zusatzlehre: GipserIn, AutolackiererIn
- Spezialisierung: ServicemalerIn, SpritzlackiererIn, TapeziererIn
- Weiterbildung: ProjektleiterIn, HandwerkerIn in Denkmalpflege, BaustellenleiterIn
Aufstiegsmöglichkeiten
- MalermeisterIn oder StuckateurmeisterIn HFP nach min. 5. Jahren Berufspraxis seit Lehrabschluss.
- FarbgestalterIn am Bau HF, Chemikerin FH